Die Zahl schwerer Verkehrsunfälle in Cottbus und der Umgebung nimmt derzeit spürbar zu. Innerhalb weniger Tage ist es zu mehreren Unfällen mit tragischem Ausgang gekommen – allein zwei davon ereigneten sich zwischen Mittwochnachmittag und -nacht in Cottbus und im Landkreis Spree-Neiße.
In der Juri-Gagarin-Straße wurde ein 81-jähriger Fußgänger beim Überqueren der Straße von einem Skoda Octavia erfasst. Der Mann erlitt schwerste Verletzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht werden. Die Straße war für mehrere Stunden gesperrt.
Wenige Stunden später stießen auf der B169 bei Drebkau ein SEAT und ein FIAT-Transporter frontal zusammen. Der 50-jährige Autofahrer starb noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des Transporters wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Straße blieb voll gesperrt, beide Fahrzeuge wurden sichergestellt.
Auch wenn die Ursachen in den aktuellen Fällen unterschiedlich sind, fällt die Häufung ins Auge. Polizei und DEKRA prüfen in beiden Fällen die Hintergründe. Für viele stellt sich die Frage, ob wachsende Unaufmerksamkeit, Geschwindigkeit oder andere Faktoren eine Rolle spielen. Klar ist: Die Region erlebt derzeit eine auffällige Unfallserie – mit schweren Folgen für alle Beteiligten.



