Virtuelle Antike aus Cottbus: BTU-Professor Lengyel bekommt Top-AuszeichnungFoto © Cottbus Daily (PS)

Die BTU Cottbus-Senftenberg hat jetzt etwas ganz Besonderes: Einen eigenen UNESCO-Lehrstuhl! Das klingt kompliziert, heißt aber vor allem eins – die Uni wird für ihre Arbeit rund um das Thema Kulturerbe (also den Schutz und Erhalt von wichtigen Bauwerken, Traditionen und Landschaften) weltweit anerkannt.

Der neue Titel „UNESCO Chair in Heritage Studies“ geht an Prof. Johanna Blokker und ihr Team. Sie forschen zum Beispiel daran, wie alte Gebäude und Orte sinnvoll erhalten werden können – und warum das auch für unsere Zukunft wichtig ist. Sie sagt: „Wir verbinden viele verschiedene Fachrichtungen – von Geschichte bis Architektur – und genau das macht unsere Arbeit besonders.“

An der BTU kann man sogar spezielle Studiengänge dazu machen: „World Heritage Studies“ oder „Heritage Conservation“. Dabei lernen Studierende aus der ganzen Welt, wie man Kulturerbe schützt – egal ob Schloss, Landschaft oder Brauch.

Die UNESCO (das ist eine Organisation der Vereinten Nationen für Bildung und Kultur) hat weltweit über 1.000 solcher Lehrstühle vergeben – und jetzt ist die BTU ein Teil davon. Die Region Lausitz mit dem Muskauer Park, den Bräuchen der Sorben und zwei Biosphärenreservaten ist ein perfekter Ort für so eine Auszeichnung.

Kurz gesagt: Die BTU wird noch internationaler, vernetzter und spannender – und bietet jungen Menschen tolle Möglichkeiten zum Forschen und Lernen.

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