Cottbus will was tun: Neuer Gipfel soll Schulgewalt eindämmenFoto © Stadt Cottbus

In Cottbus tut sich was: Nach mehreren Vorfällen an Schulen – vor allem im Stadtteil Sachsendorf – wollen Stadt und Land jetzt gemeinsam durchgreifen. Am Freitag saßen OB Tobias Schick, Brandenburgs Innenminister René Wilke und Bildungsminister Steffen Freiberg zusammen. Das Ergebnis: Im Frühsommer soll ein großer „Cottbus-Gipfel“ stattfinden, bei dem über langfristige Lösungen gegen Schulgewalt gesprochen wird.

Schon jetzt steht einiges auf dem Plan: Besonders auffällige Kinder sollen zeitweise an andere Schulen außerhalb von Cottbus wechseln. An der Regine-Hildebrandt-Grundschule gibt’s bald mehr Personal und Unterstützung. Auch Sozialarbeit und Projekte zur Gewaltprävention sollen ausgebaut werden.

Die Polizei bleibt ebenfalls dran: mit mehr Präsenz rund um die Schulen, gezielten Gesprächen mit Problemkindern und einer extra Ermittlungsgruppe. Innenminister Wilke will zudem, dass Menschen mit Migrationshintergrund nicht mehr einfach den Wohnort wechseln dürfen – damit sich bestimmte Probleme nicht an wenigen Orten bündeln.

Der geplante „Gipfel“ soll nicht nur für Cottbus wirken, sondern als Beispiel für andere Städte dienen. Alle sind sich einig: Schulen müssen sichere Orte bleiben – für alle Kinder.

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