Virtuelle Antike aus Cottbus: BTU-Professor Lengyel bekommt Top-AuszeichnungFoto © Cottbus Daily (PS)

Wie bringt man eine antike Stadt in den Computer? Genau das macht Prof. Dominik Lengyel von der BTU Cottbus-Senftenberg – und wurde jetzt dafür vom Deutschen Archäologischen Institut (DAI) ausgezeichnet. Er ist ab sofort Korrespondierendes Mitglied, was so viel heißt wie: Er gehört jetzt zu einem internationalen Netzwerk aus richtig bekannten Forschenden – und das ohne Bewerbung, sondern weil seine Arbeit überzeugt hat.

Lengyels Ding: Er entwickelt digitale 3D-Modelle von historischen Städten, zum Beispiel von Pergamon, einer antiken Stadt im heutigen Türkei-Gebiet. Gemeinsam mit Archäolog:innen stellt er am Computer nach, wie es dort früher aussah – inklusive Tempeln, Straßen und Gebäuden. Die Modelle sehen nicht nur beeindruckend aus, sondern helfen auch der Wissenschaft und bringen Geschichte in Museen zum Leben.

Sein Ziel: Geschichte sichtbar machen, mit Technik, die heute fast überall genutzt wird – aber eben auf richtig kreative Weise. Seine Visualisierungen sind nicht nur nice anzuschauen, sie sind auch wissenschaftlich fundiert. Deshalb gab’s jetzt die offizielle Ehrung vom DAI.

Heißt: Forschung aus Cottbus kann international mithalten – und zeigt, was geht, wenn Archäologie, Architektur und moderne Computertechnik zusammenkommen.

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