Zwei junge Stadtplaner der BTU Cottbus-Senftenberg haben mit ihrer Abschlussarbeit bundesweit Eindruck gemacht: Joshua Wegener und Max Risse wurden beim renommierten Balg-Mächler-Preis 2025 für Nachwuchswissenschaftler:innen mit einer Anerkennung ausgezeichnet. Ihre Masterarbeit „CityHubs als trimodale Logistikdrehscheiben“ zeigt, wie moderne Güterlogistik in Städten wie Berlin effizienter und klimafreundlicher funktionieren kann.
Die beiden Absolventen des Masterstudiengangs Stadt- und Regionalplanung entwickelten ein Konzept, bei dem Straße, Schiene und Wasserweg intelligent kombiniert werden. Im Fokus: sogenannte CityHubs – zentrale Umschlagplätze, die den Lkw-Verkehr in Innenstädten reduzieren und die Lebensqualität steigern sollen. Ein Beispiel ist der ehemalige Hafen Mariendorf, den sie als stadtverträglichen Logistikstandort neu denken.
„Die Arbeit liefert praxisnahe, wissenschaftlich fundierte Lösungen“, lobt Prof. J. Miller Stevens, einer der Betreuer der Arbeit. Bereits zuvor war sie intern als beste Masterarbeit des Jahrgangs ausgezeichnet worden. Ebenfalls beteiligt war Prof. Christine Eisenmann vom Fachgebiet Infrastruktur- und Mobilitätsplanung.
Der Balg-Mächler-Preis gilt als eine der wichtigsten Auszeichnungen für junge Forschende in der Stadt- und Regionalplanung. Verliehen wird er am 23. Januar 2026 in Berlin – ein schöner Abschluss für eine Arbeit mit echter Zukunftsperspektive.



