Heute Abend im Staatstheater Cottbus: „Hauptmann von Köpenick“ und Gespräch mit dem RegisseurFoto © Bernd Schönberger

Cottbus hat heute Abend Theater-Geschichte im Gepäck. Um 19:30 Uhr hebt sich im Großen Haus der Vorhang für „Der Hauptmann von Köpenick“ – ein Klassiker, der heute alles andere als altbacken daherkommt. Regisseur Sebastian Hartmann hat das Stück von Carl Zuckmayer neu gedacht, modern erzählt und dabei so viel Resonanz ausgelöst, dass die Produktion nun zum renommierten Berliner Theatertreffen 2026 eingeladen wurde. Ein Ritterschlag für das Staatstheater Cottbus – und ein echter Grund zur Freude.

Und das Beste: Nach der Vorstellung bleibt das Licht nicht aus, sondern an. Denn Sebastian Hartmann steht selbst Rede und Antwort – ganz nahbar, direkt, offen für Fragen. Gemeinsam mit Schauspieldirektor Raban Witt spricht er in der Theaterkantine „Tellheim“ über seine Vision, seine Herangehensweise – und darüber, wie man einem Stück aus dem Jahr 1931 heute wieder Relevanz verleiht.

Dass die Jury aus über 700 Inszenierungen genau diese ausgewählt hat, zeigt: Hier entsteht Theater mit Haltung – und mit Kraft. Wer sich heute Abend auf einen echten Kulturmoment einlassen will, ist im Staatstheater Cottbus genau richtig.

Noch gibt es Karten – an der Abendkasse oder direkt online unter www.staatstheater-cottbus.de. Und wer weiß: Vielleicht sehen wir den „Hauptmann“ schon bald im ganz großen Rampenlicht Berlins wieder. Heute Abend beginnt die Reise.

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