Nachhaltigkeit, Mitreden und Zukunft? Klingt oft abstrakt – ist es aber nicht! Die BTU Cottbus-Senftenberg zeigt mit dem EU-Projekt DUST, wie junge Menschen in der Lausitz ihre eigenen Ideen einbringen können. Gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Partnern wie dem Humanistischen Jugendwerk Cottbus e.V. (HUMAJU) und der Stiftung Wohlfahrtspflege Brandenburg (KiJuBB) wird erforscht, wie Jugendliche den Strukturwandel erleben – und wie echte Beteiligung für sie aussehen kann.
Denn viele fragen sich: Was passiert eigentlich mit unserer Region, wenn Kohle abgebaut wird, Jobs verschwinden und neue Energien kommen? Und warum fragt uns niemand? Genau da setzt das Projekt an: In Zukunfts-Labs, mit Comics, Fotos und anderen kreativen Methoden entwickeln Jugendliche ihre eigenen Zukunftsszenarien – verständlich, direkt und mit ihrer Sicht auf die Dinge.
„Zukunft ist kein fertiger Plan. Sie entsteht, wenn junge Leute mitreden und mitgestalten dürfen“, sagt Projektleiterin Prof. Silke Weidner. Was dabei rauskommt, zeigt die Ausstellung „Regional Futures“ vom 3. Februar bis 12. März im Foyer des Zentralen Hörsaalgebäudes der BTU Cottbus. Zu sehen gibt’s Ideen aus der Lausitz – aber auch aus Schweden, Polen und Bulgarien. Komm vorbei und erlebe, was möglich wird, wenn junge Stimmen gehört werden.



