Was für ein Ausrufezeichen im Aufstiegsrennen: Der Lausitzer Handballclub Cottbus e.V. hat am Samstagabend beim BFC Preussen mit 41:20 (19:9) gewonnen – und das in beeindruckender Deutlichkeit. Über die kompletten 60 Minuten dominierte das Team aus der Lausitz das Spielgeschehen. Weil Spitzenreiter GW Werder zeitgleich zu Hause patzte, schrumpft der Rückstand des LHC auf nur noch vier Punkte.
Schon nach 15 Minuten führten die Gäste mit 10:4. Grundlage war eine kompakte Abwehr – also eine geschlossene Verteidigung, bei der jeder für den anderen arbeitet. Immer wieder schalteten die Cottbuser blitzschnell um und nutzten Tempogegenstöße. Zur Pause stand es bereits 19:9.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb der LHC konsequent. Mit einem 5:0-Lauf – fünf Tore in Folge ohne Gegentreffer – entschieden die Lausitzer die Partie frühzeitig. Anders als in einigen vorherigen Spielen ließ das Team diesmal nichts anbrennen und blieb durchgehend konzentriert.
Trainer Bennett Speed zeigte sich begeistert: „Ich habe nicht mit so einem deutlichen Sieg gerechnet.“ Besonders Torhüter Filip überzeugte mit starken Paraden und leitete immer wieder das schnelle Angriffsspiel ein.
Nun warten intensive Wochen: Acht Spiele in acht Wochen stehen an. Am kommenden Samstag geht es zum HC Vorpommern-Greifswald. Der LHC ist Dritter – und plötzlich wieder mittendrin im Titelrennen.


