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In Cottbus steht am Donnerstag, 9. Juli 2026, eine größere Evakuierung rund um den Hauptbahnhof an. Auf dem Bahngelände wurde eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Der Blindgänger wiegt rund 250 Kilogramm und hat zwei Zünder. Weil die Bombe nicht sicher abtransportiert werden kann, muss sie direkt am Fundort entschärft werden.

Die Stadt richtet dafür einen Sperrkreis von 500 Metern ein. Alle Menschen, die in diesem Bereich wohnen, arbeiten oder ein Geschäft betreiben, müssen den Bereich bis spätestens 11 Uhr verlassen haben. Erst wenn der Kampfmittelbeseitigungsdienst fertig ist und die Einsatzleitung den Bereich freigibt, darf er wieder betreten werden.

Wer nicht weiß, ob die eigene Adresse betroffen ist, soll die von der Stadt veröffentlichte Karte prüfen. Die Übersicht wird über die Informationskanäle der Stadt Cottbus bereitgestellt.

Für Betroffene steht die Turnhalle der Paul-Werner-Oberschule in der Bahnhofstraße 11 als Ersatzunterkunft offen. Sie ist barrierefrei erreichbar. Menschen, die wegen einer Behinderung oder Bettlägerigkeit Hilfe brauchen, sollen sich frühzeitig beim Sicherheitszentrum melden: telefonisch bis 19 Uhr unter 0355/612 3456 oder per E-Mail an sicherheitszentrum@cottbus.de.

Auch der Bahnverkehr wird stark eingeschränkt. Laut Deutscher Bahn fahren zwischen etwa 13 und 18 Uhr keine Züge im Bereich des Cottbuser Hauptbahnhofs. Betroffen sind unter anderem RE 2, RE 13, RE 18, RB 43, RB 49 und RB 93. Reisende sollten Verbindungen vor Fahrtantritt prüfen.

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