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Gute Nachrichten für Spaziergängerinnen und Spaziergänger im Branitzer Park: Mehrere gesperrte Wege im südwestlichen Innenpark sind wieder geöffnet. Die Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz hatte die Bereiche im Herbst 2025 wegen akuter Astbruchgefahr sowie wegen Wegebauarbeiten auf der Schmiedewiese sperren müssen.

In den vergangenen Monaten wurden im rund 13 Hektar großen Parkabschnitt an der Kiekebuscher Straße zahlreiche alte Bäume gründlich untersucht und gepflegt. Zeitweise waren zwei Firmen, fünf große Hubsteiger und sechs Baumpfleger gleichzeitig im Einsatz. Sie entfernten schadhafte Bäume, gefährliche Äste und weitere Risikobereiche.

Wieder frei sind unter anderem der Eingang an der Kiekebuscher Straße gegenüber dem südlichen Umfahrungsweg nahe dem Friedhof, Wege südlich vom Erbbegräbnis der gräflichen Familie sowie der Weg von Parkschenke und Kita in Richtung Pumpstation und Schießbahn. Nur einzelne Wege zwischen Seeberg und Hermannsberg bleiben noch geschlossen und sollen im Herbst folgen.

Grund für die umfangreichen Arbeiten sind auch die Folgen des Klimawandels. Hitze, Trockenheit, Starkregen und Stürme haben den alten Baumbestand geschwächt. Dadurch steigt die Gefahr, dass Äste plötzlich abbrechen. Seit September investierte die Stiftung rund 200.000 Euro in die Baumpflege.

Auch der südliche Schmiedewiesenweg am Parktor an der Schmiede ist wieder offen. Dort wurde ein etwa 300 Meter langes Stück der historischen Hauptzufahrt zum Schloss saniert. Die Arbeiten kosteten rund 145.000 Euro.

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