Cottbuser Schulprojekt im Bundesfinale: Bauhausschule kämpft um den „Großen Stern des Sports“Foto © Cottbus Daily (KI)

Große Bühne für gelebte Inklusion: Der Förderverein der Bauhausschule Cottbus steht am 26. Januar 2026 im Rampenlicht – beim Bundesfinale des Wettbewerbs „Sterne des Sports“ in Berlin. Mit ihrer Initiative „Eine Schule, ein Team – wir bewegen uns!“ tritt die Schule als Vertreterin Brandenburgs gegen 16 weitere Finalisten an. Der Preis gilt als wichtigste Auszeichnung im deutschen Vereinssport.

Das Besondere: Die Bauhausschule ist eine einzigartige Kombination aus Grundschule und Förderschule mit dem Schwerpunkt körperlich-motorische Entwicklung. Hier wird Inklusion tagtäglich gelebt – Kinder mit und ohne Behinderung treiben gemeinsam Sport, nehmen an Wettkämpfen teil und wachsen dabei zusammen. Möglich macht das ein engagiertes Netzwerk aus Lehrer:innen, Therapeut:innen, Eltern und Sportvereinen – und eben der Förderverein, der das Ganze finanziell und organisatorisch unterstützt.

Drachenbootrennen, Tischtennisturniere, Spiel- und Sportfeste – all das schafft Erlebnisse, die verbinden. Für viele ist das Projekt ein Vorbild: als mehrfacher Sieger bei „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“, aber auch als Impulsgeber für andere Schulen und Vereine in Brandenburg.

Am 26. Januar wird kein Geringerer als Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gemeinsam mit dem DOSB und dem Bundesverband der Volksbanken und Raiffeisenbanken den Gewinner des „Großen Sterns in Gold“ verkünden – mit 10.000 Euro Preisgeld für die Sieger. Die Chancen für Cottbus stehen gut: Das Konzept überzeugt durch Herz, Haltung und Wirkung weit über den Schulhof hinaus.

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