Ein lauter Knall riss Anwohner der Marienstraße in der Nacht zu Montag aus dem Schlaf. Gegen 03:30 Uhr sprengten Unbekannte dort einen Fahrkartenautomaten. Kurz nach der Explosion rückten Polizei und Kriminaltechniker an, um Spuren am Tatort zu sichern.
Nach ersten Erkenntnissen wurde bei der Tat offenbar kein Geld erbeutet. Dennoch ist der Schaden enorm: Die Polizei geht aktuell von mehreren zehntausend Euro Sachschaden aus. Durch die Wucht der Explosion wurde der Automat massiv zerstört. Auch mögliche Schäden in der Umgebung werden derzeit geprüft.
Warum die Täter den Automaten sprengten, obwohl offenbar nichts gestohlen wurde, ist bislang unklar. Die Ermittler der Kriminalpolizei arbeiten jetzt daran, Hinweise auf die Verantwortlichen zu finden. Dabei werden unter anderem Spuren ausgewertet und mögliche Zeugen befragt. Ob Anwohner oder Passanten verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, ist bislang nicht bekannt.
In den vergangenen Monaten kam es bundesweit immer wieder zu ähnlichen Taten an Geld- und Fahrkartenautomaten. Häufig setzen Täter dabei explosive Mittel ein, um an Bargeld zu gelangen. Solche Sprengungen gelten nicht nur als schwere Sachbeschädigung, sondern können auch lebensgefährlich für Menschen in der Nähe werden.
Die Ermittlungen dauern an.



