BTU startet Vorlesungsreihe über Sicherheit im FußballstadionFoto ©Patrick Paulick, Fußball-Landesverband Brandenburg e.V.

Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg startet eine neue öffentliche Ringvorlesung rund um Sicherheit im Profifußball. Unter dem Titel „Forensic Sciences: Der Tat auf der Spur im Fußballstadion“ dreht sich ab dem 15. Mai alles um Themen wie Stadionsicherheit, Pyrotechnik, Kameraüberwachung und Polizeieinsätze bei Fußballspielen.

Die Veranstaltungsreihe findet im Rahmen des deutschlandweit einzigartigen Masterstudiengangs „Forensic Sciences and Engineering“ statt. Zum Auftakt sind Interessierte am Freitag um 17:30 Uhr in den Großen Hörsaal am Zentralcampus der BTU eingeladen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Im Mittelpunkt stehen Sicherheitsfragen im Profi-Fußball – unter anderem am Beispiel des FC Energie Cottbus. Hintergrund sind die immer wieder geführten Debatten über Fanproteste, Pyrotechnik und Sicherheitskonzepte in deutschen Stadien. Ziel der Reihe ist es laut BTU, das Thema sachlich und aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten.

Zum Auftakt spricht Prof. Dr. Patricia M. Schütte von der Deutschen Hochschule der Polizei über Sicherheitsstrukturen im Fußball. Die erste Fachvorlesung hält anschließend Prof. Dr. Dirk Labudde von der Hochschule Mittweida zum Thema Kameratechnik in Stadien.

Auch in den kommenden Wochen sind weitere Vorträge geplant – darunter zu Pyrotechnik im Stadion, Polizeiarbeit bei Fußballspielen und den Aufgaben von Ordnerdiensten. Unterstützt wird das Projekt unter anderem vom Deutscher Fußball-Bund und dem Fußball-Landesverband Brandenburg.

Die BTU sieht die Vorlesungsreihe auch als Beitrag dazu, aktuelle Konflikte rund um Fußball und Sicherheit wissenschaftlich aufzuarbeiten.

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