Foto: BTU, Ralf Schuster)Foto: BTU, Ralf Schuster)

Die BTU Cottbus-Senftenberg baut ihr Studienangebot im Bereich Schiene und Bahn weiter aus. Ab dem Wintersemester 2026/27 können Studierende im Studiengang Bauingenieurwesen eine neue Studienoption wählen und sich damit gezielt auf die Arbeit an moderner Bahninfrastruktur vorbereiten.

Zum Start umfasst das Angebot vier Wahlpflichtmodule. Wahlpflicht bedeutet: Studierende können aus bestimmten Fächern auswählen und so eigene Schwerpunkte setzen. Entwickelt wurde die neue Profilierung gemeinsam mit der Deutschen Bahn und dem Eisenbahn-Bundesamt. Beide Partner bringen Praxiswissen ein, damit die Inhalte nah an den späteren Aufgaben im Beruf liegen.

Geplant sind unter anderem Module zu Eisenbahnbrückenbau, Eisenbahnbau sowie Bahnbetrieb und technischer Ausrüstung. Bereits seit dem Wintersemester 2025/26 gibt es das Modul „Straße und Bahn“, das Grundlagen zum Eisenbahnwesen und zum Bau von Bahnanlagen vermittelt. Perspektivisch soll das Angebot auf bis zu sieben Module wachsen.

Für die Lausitz kommt die neue Studienoption zu einem wichtigen Zeitpunkt. Große Projekte wie das neue ICE-Instandhaltungswerk in Cottbus und der zweigleisige Ausbau der Strecke Lübbenau–Cottbus sorgen für steigenden Bedarf an gut ausgebildeten Ingenieurinnen und Ingenieuren. Die BTU will damit Fachkräfte stärken, die künftig Brücken, Gleise, Bahnhöfe und weitere Anlagen planen, bauen und erhalten.

Vizepräsident Prof. Peer Schmidt betont, dass eine leistungsfähige Schieneninfrastruktur hervorragend ausgebildete Fachleute brauche. Besonders spannend sei die neue Option auch für dual Studierende, die Studium und Praxis verbinden.

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