In Cottbus soll eine neue Selbsthilfegruppe für Pflegeeltern entstehen. Das Angebot richtet sich an Menschen, die Kindern ein Zuhause auf Zeit oder auf Dauer geben und sich mit anderen Pflegeeltern austauschen möchten. Das erste Treffen ist für Mittwoch, 8. Juli 2026, von 16 bis 17.30 Uhr geplant.
Pflegeeltern übernehmen eine wichtige Aufgabe. Sie begleiten Kinder, die aus unterschiedlichen Gründen nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können. Das kann viel Freude bringen, aber auch Fragen, Unsicherheiten und emotionale Belastungen. Genau hier soll die neue Gruppe ansetzen.
Geplant ist ein geschützter Rahmen, in dem Pflegeeltern offen über ihre Erfahrungen sprechen können. Dabei kann es um den Alltag mit dem Pflegekind gehen, um Gespräche über dessen Herkunft oder um den Umgang mit schwierigen Situationen. Auch die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und der Kontakt zu Herkunftseltern können Thema sein.
Eine Selbsthilfegruppe bedeutet: Betroffene unterstützen sich gegenseitig, hören zu und geben Erfahrungen weiter. Es geht nicht um Bewertung, sondern um Verständnis und Stärkung. Gerade im Pflegealltag kann es helfen, mit Menschen zu sprechen, die ähnliche Situationen kennen.
Interessierte Pflegeeltern können sich bereits jetzt bei der Selbsthilfekontaktstelle REKIS Cottbus melden. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0355 543205 oder per E-Mail an kontakt@selbsthilfe-cottbus.de.



