Energie holt die wohl gefährlichsten Einwürfe der Liga nach CottbusFoto © FC Energie

Der FC Energie Cottbus hat den nächsten Neuzugang für die Zweitliga-Saison vorgestellt. Mit Ryan Malone kommt ein Spieler in die Lausitz, der zwar Innenverteidiger ist, seine größte Stärke aber woanders hat.

Denn wer Ryan Malone kennt, denkt sofort an seine spektakulären Einwürfe. Die gelten seit Jahren als eine der gefährlichsten Standardwaffen der Liga. Genau deshalb sehen die Verantwortlichen beim FC Energie in dem 33-Jährigen mehr als nur einen weiteren Abwehrspieler.

Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz spricht sogar ganz offen von einer Spezialistenrolle. Im modernen Fußball würden Standardsituationen immer wichtiger werden. Malone soll deshalb vor allem in bestimmten Spielphasen seine Erfahrung, Kopfballstärke und seine besonderen Qualitäten bei ruhenden Bällen einbringen.

Der US-Amerikaner wechselt vom FC Erzgebirge Aue nach Cottbus und bringt jede Menge Erfahrung mit. In seiner Karriere sammelte er bislang über 50 Einsätze in der 2. Bundesliga sowie mehr als 120 Spiele in der 3. Liga.

Stationen waren unter anderem der F.C. Hansa Rostock, der FC Ingolstadt, Lok Leipzig, der VfB Lübeck und der 1. FC Magdeburg. Nun folgt mit dem FC Energie die nächste Herausforderung.

Besonders interessant dürfte werden, wie Energie die Spezialfähigkeiten des 1,90 Meter großen Verteidigers einsetzen wird. Kaderplaner Maniyel Nergiz bezeichnete seine Einwürfe sogar als mögliche „Waffe“.

Klingt ungewöhnlich? Vielleicht. Aber gerade in engen Zweitliga-Partien können Standardsituationen oft den Unterschied machen. Und genau dafür hat sich Energie jetzt offenbar einen echten Experten geholt.

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