Der Lausitzer Handballclub Cottbus hat seine Pflichtaufgabe eindrucksvoll erfüllt und vor 954 Zuschauern in der Lausitz-Arena einen klaren 36:14-Sieg gegen den SV Warnemünde gefeiert. Mit einer dominanten Leistung von der ersten Minute an ließ der Tabellenzweite der Regionalliga Ostsee-Spree keinen Zweifel am Ausgang der Partie.
Bereits nach zwei Minuten führte der LHC mit 3:0, nach einer Viertelstunde stand es schon 13:5. Vor allem die stabile Abwehr und schnelle Tempogegenstöße brachten die Gäste früh in Bedrängnis. Zur Halbzeit war die Partie beim Stand von 20:8 praktisch entschieden.
Auch nach der Pause blieb Cottbus konzentriert. Besonders stark: In den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte gelang Warnemünde kein einziger Treffer. Torhüter Niclas Schuhmann zeigte mehrere starke Paraden, während Trainer Bennett Speed die Chance nutzte, kräftig durchzuwechseln. Insgesamt 15 Spieler kamen zum Einsatz, zwölf trugen sich in die Torschützenliste ein.
Am Ende stand ein auch in dieser Höhe verdienter 36:14-Erfolg. „Wir waren über 60 Minuten richtig gut“, lobte Trainer Speed die geschlossene Mannschaftsleistung.
In der Tabelle bleibt der LHC mit 38:8 Punkten auf Rang zwei, vier Zähler hinter Spitzenreiter GW Werder. Die minimale Titelchance lebt damit weiter. Bereits am kommenden Samstag steht das nächste Heimspiel an: Dann empfängt Cottbus die SG Uni Greifswald/Loitz in der Lausitz-Arena.



