FC Energie stellt Nachwuchs neu auf: Turowski übernimmt LeitungFoto © FC Energie Cottbus

Der FC Energie Cottbus hat wichtige Personalentscheidungen für sein Nachwuchsleistungszentrum getroffen und damit die Weichen für die Zukunft gestellt. Neuer Leiter des Nachwuchsleistungszentrums wird Sebastian Turowski. Der 46-Jährige wechselt vom Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern nach Cottbus und übernimmt die Verantwortung für die Weiterentwicklung des Nachwuchsbereichs.

Die Neubesetzung wurde notwendig, nachdem die Positionen nach den Trennungen von Matthias Rahn und Alain Karim vakant geworden waren. Nach intensiven Beratungen entschied sich der Verein für Turowski, der sowohl durch seine fachliche Erfahrung als auch durch seine persönliche Eignung überzeugen konnte.

Der studierte Sportökonom war seit 2022 Geschäftsführer des Landesfußballverbandes Mecklenburg-Vorpommern und arbeitete parallel im Nachwuchsleistungszentrum des F.C. Hansa Rostock. Dort sammelte er als Trainer verschiedener Nachwuchsteams wertvolle Erfahrungen und besitzt die A-Lizenz des Deutschen Fußball-Bundes.

Auch auf der Trainerposition der U19 gibt es Veränderungen. Daniel Ziebig übernimmt künftig die höchste Nachwuchsmannschaft des Vereins. Der ehemalige Energie-Profi absolvierte während seiner aktiven Karriere 174 Pflichtspiele für die Lausitzer und kehrte bereits im Sommer 2024 als Trainer nach Cottbus zurück. Zuletzt führte er die U17 in der DFB-Nachwuchsliga auf einen starken fünften Platz der Hauptrunde in Liga A.

Gemeinsam mit Sebastian Weidhaas, dem Leiter des Aufbaubereichs, soll die Zusammenarbeit zwischen den Altersklassen künftig enger verzahnt werden. Ziel ist es, Talente noch gezielter auf den Übergang in die höheren Nachwuchsmannschaften vorzubereiten. Für die U17 sucht der Verein aktuell noch einen hauptamtlichen Cheftrainer.

Mit der neuen Führungsstruktur setzt der FC Energie auf Kontinuität und frische Impulse zugleich. Die Verantwortlichen hoffen, die positive Entwicklung der vergangenen Jahre fortzuführen und die Nachwuchsarbeit langfristig weiter zu stärken.

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