Eine ungewöhnliche Premiere wartet am Samstag, 13. Juni, bei den Ostsee Sportspielen in Cottbus-Willmersdorf: Erstmals wird die Strandkorb-Slalom-Weltmeisterschaft ausgetragen. Die Idee entstand ursprünglich als verrückter Einfall von Hafenbüro-Cottbus-Initiator Rocco Schmidt und wurde gemeinsam mit Studierenden der BTU Cottbus-Senftenberg weiterentwickelt. Nun wird aus dem Konzept ein internationaler Wettbewerb.
Beim Rennen müssen Teams einen speziell umgebauten Strandkorb auf Rädern durch einen Slalom-Parcours manövrieren. Das ungewöhnliche Wettkampfgerät diente zuvor jahrelang als Selfie-Point im Hafenbüro und wird nun zum Mittelpunkt der Weltmeisterschaft. Gestartet wird am Samstag um 17.30 Uhr im Rahmen der Ostsee Sportspiele.
Das Teilnehmerfeld kann sich sehen lassen: Teams aus Australien, Österreich, Venezuela, Russland, Indien, Ungarn, der Ukraine und Südafrika treten gegen Mannschaften aus Deutschland an. Auch die Stadtspitze mischt mit. Ein deutsches Team wird von Cottbus’ Oberbürgermeister Tobias Schick und Bürgermeisterin Doreen Mohaupt angeführt.
Organisator und Rennleiter Rocco Schmidt hofft auf viele Zuschauer entlang der Strecke. Mit lautstarker Unterstützung sollen die Starter zu Höchstleistungen angespornt werden. Die Veranstalter versprechen eine Mischung aus Sport, Teamgeist und jeder Menge Spaß. Für Cottbus könnte die Premiere sogar der Beginn einer neuen Tradition werden. Fest steht bereits jetzt: Wenn die Teams am Ostsee-Gelände um den ersten WM-Titel im Strandkorb-Slalom kämpfen, wird ein weiteres Kapitel der noch jungen Ostsee-Sportspiele-Geschichte geschrieben.



