Guttau soll Energie-Mittelfeld in der 2. Liga belebenFoto © FC Energie Cottbus

Der FC Energie Cottbus treibt seine Kaderplanung für die Saison 2026/27 weiter voran und hat mit Julian Guttau einen erfahrenen Drittliga-Profi verpflichtet. Der 26-jährige Mittelfeldspieler wechselt vom FC Erzgebirge Aue nach Cottbus und wagt damit erstmals den Sprung in die 2. Bundesliga. Mit seiner Verpflichtung bekommt Energie einen flexiblen Offensivspieler, der sowohl auf den Außenbahnen als auch im zentralen Mittelfeld eingesetzt werden kann.

Guttau stammt aus Halle (Saale) und wurde bei der SG Einheit Halle sowie anschließend beim Halleschen FC ausgebildet. Dort schaffte er 2018 den Sprung in den Profifußball und absolvierte insgesamt 106 Drittliga-Partien für den HFC. Nach seinem Wechsel zur zweiten Mannschaft des SC Freiburg sammelte er weitere wertvolle Erfahrungen im Profibereich, ehe er beim TSV 1860 München endgültig den Durchbruch als torgefährlicher Mittelfeldspieler schaffte. Besonders in München machte der Linksfuß auf sich aufmerksam: In zwei Spielzeiten erzielte er 15 Tore in 71 Pflichtspielen und gehörte zeitweise zu den Leistungsträgern der Löwen.

Im Sommer 2025 wechselte Guttau nach Aue. Trotz einer schwierigen Saison mit dem späteren Abstieg überzeugte er auch dort individuell. In der abgelaufenen Spielzeit gelangen ihm sieben Tore und vier Vorlagen, womit er zu den auffälligsten Offensivkräften der Veilchen gehörte.

Insgesamt bringt der gebürtige Hallenser die Erfahrung aus 238 Drittliga-Einsätzen mit. Dabei stehen 29 Tore und 32 Vorlagen in seiner Bilanz. Seine Stärken liegen vor allem im Umschaltspiel, also dem schnellen Wechsel von Defensive auf Offensive, seiner Technik am Ball und seinem Zug zum Tor aus dem Mittelfeld heraus. Genau diese Qualitäten sollen dem Aufsteiger Energie Cottbus in der 2. Bundesliga zusätzliche Variabilität verleihen.

Trainer Claus-Dieter Wollitz und Kaderplaner Maniyel Nergiz hatten Guttau bereits länger beobachtet. Nun soll der Neuzugang dabei helfen, den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga anzugehen und dem Energie-Spiel im Mittelfeld neue Impulse zu geben.

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