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In Cottbus/Chóśebuz ist ein wichtiger Schritt für den Lausitzer Strukturwandel gemacht: Die Lausitz Science Park GmbH, kurz LSP GmbH, hat zum 1. Juli 2026 offiziell ihre Arbeit aufgenommen. Das neue Unternehmen soll den Aufbau und Betrieb des geplanten Wissenschaftsparks auf dem früheren Flugplatz Cottbus-Nord übernehmen.

Hinter der Gesellschaft stehen drei Partner: die Stadt Cottbus/Chóśebuz, die BTU Cottbus-Senftenberg und die Wista GmbH aus Berlin-Adlershof. Der dortige Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort gilt als Vorbild für den Lausitz Science Park. Ziel ist es, Forschung, Unternehmen und neue Technologien enger zusammenzubringen.

Auf mehr als 420 Hektar Entwicklungsfläche soll ein moderner Standort entstehen, an dem aus wissenschaftlichen Ideen neue Produkte, Firmen und Arbeitsplätze werden können. Gerade durch die Nähe zur BTU bietet der Park großes Potenzial für Ausgründungen. Damit sind Unternehmen gemeint, die aus Forschung oder Studienprojekten heraus entstehen.

Die Landesregierung sieht den Lausitz Science Park als einen Leuchtturm im Strukturwandel. Gemeint ist damit ein Projekt, das besonders sichtbar zeigen soll, wie die Region nach dem Kohleausstieg neue wirtschaftliche Stärke aufbauen kann.

BTU-Präsidentin Prof. Gesine Grande betont, dass die neue GmbH dem Park die nötige Struktur gebe, um sein Potenzial zu entfalten. Auch die Stadt erwartet positive Effekte: neue Flächen, hochwertige Jobs, mehr Wertschöpfung und zusätzliche Steuereinnahmen für Cottbus und die Region.

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