Eine Gewitterfront ist am Freitagabend von Westen nach Osten über Brandenburg gezogen. Für Cottbus und mehrere Landkreise in der Lausitz waren zuvor Unwetterwarnungen herausgegeben worden. Am Ende fiel die Bilanz der Einsatzkräfte jedoch deutlich ruhiger aus als zunächst befürchtet.
Die Leitstelle Lausitz registrierte in Cottbus sowie in den Landkreisen Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Dahme-Spreewald und Elbe-Elster insgesamt 15 Feuerwehreinsätze. In den meisten Fällen mussten umgestürzte Bäume beseitigt oder Gefahrenstellen gesichert werden.
Größere Schäden wurden aus dem Zuständigkeitsbereich der Leitstelle nicht bekannt. „Es hat sich als nicht ganz so schlimm dargestellt“, sagte ein Sprecher mit Blick auf die vorherigen Warnungen. Die Feuerwehren waren dennoch vorbereitet und rückten aus, sobald Straßen, Wege oder Grundstücke durch herabgefallene Äste und Bäume betroffen waren.
Gewitter können innerhalb kurzer Zeit Starkregen und kräftige Windböen bringen. Besonders Bäume, Baugerüste und lose Gegenstände können dann zur Gefahr werden. In Cottbus und der Umgebung blieb es diesmal bei einer überschaubaren Zahl von Einsätzen. Das angekündigte Unwetter ging damit für die Region vergleichsweise glimpflich aus.


