Carl Blechen wurde in Cottbus geboren – nun erhält eines seiner bedeutenden späten Werke einen festen Platz in seiner Heimatstadt. Zum 228. Geburtstag des Landschaftsmalers präsentiert die Stiftung Park und Schloss Branitz am 30. Juli das Gemälde „Mönch in der Felsengrotte“. Das um 1836 entstandene Bild konnte aus Privatbesitz für die Carl-Blechen-Sammlung erworben werden.
Als „letzter Blechen“ erzählt das Werk nicht nur von Kunst, sondern auch von einem Menschen in einer schwierigen Lebensphase. Im Bild treffen Vollendung und Unfertiges aufeinander. Gerade diese Spannung macht das Gemälde zu einem bewegenden Zeugnis seines späten Schaffens.
Ab 18 Uhr öffnen zudem zwei neue Ausstellungen. Eine kleine, thematisch konzentrierte Schau stellt Blechen dem Maler Hugo Paul Harrer gegenüber. Mona Höke und Kathrin Karras verbinden im Frühstückszimmer des Schlosses Fotografie und Malerei zu gemeinsamen Werken über Heimat, Freiheit und Weltoffenheit.
Ab 19 Uhr bleibt Schloss Branitz bis 21.30 Uhr geöffnet. Parallel wird auf der Schlossterrasse bei der Blechen-Party gefeiert. Die Ausstellungen sind anschließend bis zum 1. November zu sehen.



