In Cottbus starten im Mai zahlreiche neue Treffen von Selbsthilfegruppen. Organisiert werden diese von Räume für Frauen e.V. in Zusammenarbeit mit REKIS Cottbus. Das Angebot richtet sich an Menschen mit ganz unterschiedlichen Herausforderungen – von körperlichen Erkrankungen bis hin zu psychischen Belastungen. Die Botschaft dahinter ist klar: Niemand muss alleine damit umgehen.
Die Treffen finden an verschiedenen Orten im Stadtgebiet statt, unter anderem in der Lila Villa, im Soziokulturellen Zentrum oder an der Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem. Themen sind unter anderem Burnout, Depressionen, Angststörungen, Long Covid, Schlaganfall oder auch Trauerbewältigung. Auch spezielle Gruppen für Angehörige oder Betroffene seltener Erkrankungen sind Teil des Programms.
Den Auftakt bildet am 4. Mai ein besonders umfangreicher Tag mit gleich mehreren Gruppen – darunter Treffen zu Myasthenie (eine seltene Muskelerkrankung), Fibromyalgie (chronische Schmerzstörung) und Burnout. Über den gesamten Monat hinweg folgen weitere Termine, meist am Nachmittag, sodass auch Berufstätige teilnehmen können.
Wie auf der Website der Kontaktstelle erwähnt wird, stehen Austausch, Unterstützung und gegenseitiges Verständnis im Mittelpunkt. Fachbegriffe spielen dabei keine Rolle – wichtig ist vor allem, sich in einem geschützten Rahmen offen austauschen zu können.
Für viele Veranstaltungen ist eine vorherige Anmeldung empfohlen. Interessierte können sich per E-Mail an kontakt@selbsthilfe-cottbus.de oder telefonisch unter 0355/543205 melden, um weitere Informationen zu erhalten oder offene Fragen zu klären. Weitere Details zu einzelnen Treffpunkten werden teilweise individuell bekannt gegeben.
Mit dem breiten Angebot setzt Cottbus ein klares Zeichen für mehr Zusammenhalt und Unterstützung im Alltag – ganz gleich, mit welcher Herausforderung man lebt.



