Nach Teddy-Aktion vorm Parlament startet Lausitzer Kinderschutzpreis in die nächste RundeFoto © Viktoria-Yarmolyuk

Gerade erst sorgte Martin Schüler mit tausenden Kuscheltieren vor dem Landtag Brandenburg für Aufmerksamkeit im Kinderschutz – jetzt geht er den nächsten Schritt. Wenige Tage nach der viel beachteten „TeddyBotschaft“ ist in Cottbus die neue Bewerbungsphase für den „Gondula Award für wahre Kinderhelden“ gestartet.

Bei einer Pressekonferenz im Stadion des FC Energie Cottbus wurde deutlich, worum es geht: Engagement für Kinder sichtbar machen und gezielt unterstützen. Hinter dem Preis steht der Kinderschutz Lausitz e.V., der den Award als Plattform für die gesamte Region versteht.

Unterstützung kommt unter anderem von der Stiftung Großes Waisenhaus zu Potsdam sowie vom Bildungsministerium des Landes Brandenburg. Ziel ist es, Initiativen zu vernetzen und ihnen mehr öffentliche Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Der Preis funktioniert bewusst anders als klassische Wettbewerbe. Fünf ausgewählte Projekte erhalten finanzielle Unterstützung, die durch Spenden gesammelt wird. Anschließend entscheidet die Öffentlichkeit, wie die Summe verteilt wird. Seit dem Start konnten so bereits rund 57.000 Euro für den Kinderschutz gesammelt werden.

Die Verbindung zur Kuscheltier-Aktion ist dabei kein Zufall. Beide Initiativen machen deutlich, wie dringend das Thema ist. So wird es auch von den Organisatoren beschrieben: Hinter jeder Zahl steht ein Kind, hinter jedem Schicksal eine Geschichte. Aktionen wie die „TeddyBotschaft“ hätten gezeigt, wie groß die Bereitschaft ist, hinzusehen – aber auch, dass es weiterhin Aufklärung braucht.

Vereine und Initiativen aus der Lausitz können sich ab sofort bewerben oder vorgeschlagen werden. Gesucht werden Projekte, die sich für den Schutz, die Gesundheit und die Unterstützung von Kindern einsetzen.

Die Botschaft bleibt klar: Kinderschutz ist eine Aufgabe für die ganze Gesellschaft – und jeder kann dazu beitragen.

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