Während er Gewichte stemmte, verschwand sein Rad vor der StudiotürFoto © Cottbus Daily (KI)

Drinnen wurde trainiert, draußen offenbar „eingepackt“. Ein Fahrradbesitzer stellte sein E-Mountainbike der Marke KELLYS am Mittwochmittag vor einem Fitnessstudio in der Franz-Mehring-Straße ab – ordnungsgemäß angeschlossen. Als er nach dem Training zurückkam, war das Rad verschwunden.

Statt entspannter Heimfahrt gab es unfreiwillig zusätzliche Schritte. Wer rechnet schon damit, nach dem Workout noch einen Fußmarsch dranhängen zu müssen? Besonders bitter daran ist einfach auch der Preis für ein E-Bike, die sind echt teuer, sie sind oft Alltagsverkehrsmittel und für viele unverzichtbar. Wenn sie verschwinden, trifft das nicht nur den Geldbeutel, sondern auch den Alltag.

Fahrraddiebstahl bleibt egal wo ein Ärgernis. Immer wieder scheint es, als betrachteten manche öffentliche Fahrradständer als Selbstbedienungsladen. Die Polizei nahm eine Anzeige auf und leitete die Fahndung nach dem KELLYS E-Mountainbike ein.

Der Fall zeigt erneut: Auch vor Sportstudios oder generell belebten Straßen sind Räder nicht automatisch sicher. Gute Schlösser helfen – doch am Ende bleibt es ein Problem, das viele Radfahrerinnen und Radfahrer nur zu gut kennen.

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