In Cottbus ist am Montag (9. März 2026) bei der jährlichen Sicherheitskonferenz über neue Maßnahmen für mehr Sicherheit in der Stadt gesprochen worden. Ein zentrales Thema war dabei der mögliche Ausbau von Kameras im öffentlichen Raum in Cottbus.
Zu der Konferenz hatte Oberbürgermeister Tobias Schick eingeladen. Gemeinsam mit Brandenburgs Innenminister René Wilke sowie Vertretern von Polizei, Staatsanwaltschaft und verschiedenen Behörden wurde über aktuelle Sicherheitsfragen beraten.
Ein wichtiger Punkt war die Videoüberwachung in Cottbus. Das Land Brandenburg arbeitet derzeit an Änderungen im Ordnungsbehördengesetz. Dadurch sollen Städte wie Cottbus künftig mehr Möglichkeiten bekommen, Kameras im öffentlichen Raum einzusetzen. Ziel ist es, Kriminalität schneller zu erkennen, sogenannte Angsträume zu reduzieren und das Sicherheitsgefühl der Menschen zu stärken.
Neben der Videoüberwachung in Cottbus standen weitere Themen auf der Tagesordnung der Sicherheitskonferenz. Dazu gehörten der Katastrophenschutz, die Vorbereitung auf mögliche Blackout-Szenarien sowie die Sicherheit bei großen Veranstaltungen in der Stadt.
Auch Gewaltvorfälle an Schulen wurden angesprochen. Besonders im Fokus stehen dabei Fälle mit Kindern unter 14 Jahren, die rechtlich noch nicht strafmündig sind. Oberbürgermeister Tobias Schick kündigte an, dazu gemeinsam mit Landesministerien einen weiteren Austausch zu organisieren.
Die Sicherheitskonferenz in Cottbus soll auch in Zukunft regelmäßig stattfinden. Ziel ist es, Probleme frühzeitig zu erkennen und gemeinsam Lösungen für mehr Sicherheit in Cottbus zu entwickeln.



