Die Handballer des LHC Cottbus haben in der Regionalliga Ostsee-Spree eine bittere Niederlage hinnehmen müssen. Am Sonntagnachmittag verlor die Mannschaft bei den Mecklenburger Stieren Schwerin knapp mit 28:29. Der entscheidende Treffer fiel dabei in der letzten Sekunde der Partie.
Die Begegnungen zwischen beiden Teams sind seit einiger Zeit besonders spannend. Schon im Hinspiel in der Lausitz-Arena hatte es ein dramatisches Ende gegeben, als Nicola Kuhlmey erst drei Sekunden vor Schluss zum Ausgleich traf.
Auch diesmal war das Spiel bis zum Ende offen. Elf Sekunden vor dem Abpfiff stand es 28:28, Cottbus war im Ballbesitz und nahm eine Auszeit. LHC-Trainer Bennett Speed entschied sich für ein Risiko und nahm den Torhüter vom Feld, um mit einem zusätzlichen Feldspieler den Siegtreffer zu erzwingen. Doch der Plan ging nicht auf: Die Lausitzer verloren den Ball und Schwerin traf in der letzten Sekunde ins leere Tor.
„Es war auf beiden Seiten ein sehr kämpferisches Spiel. Wir hatten heute oft kein Glück. Am Ende haben wir ein paar Würfe zu viel vergeben“, sagte Trainer Bennett Speed nach der Partie. Der Sieg wäre im Aufstiegskampf besonders wichtig gewesen.
Nun stehen für den LHC zwei wichtige Heimspiele an. Am 21. März empfängt Cottbus den Ludwigsfelder HC in der Lausitz-Arena. Eine Woche später folgt das Topspiel gegen Tabellenführer GW Werder.
Während die Männer knapp verloren, konnten die LHC-Frauen einen Erfolg feiern. Beim Final-Four-Turnier im Verbandspokal zogen sie ins Finale ein. Im Halbfinale setzten sie sich deutlich mit 35:25 gegen den MTV Wünsdorf 1910 durch. Im Endspiel unterlagen sie jedoch dem Oberliga-Spitzenreiter SV Lok Rangsdorf mit 26:44.



