Starker Auftritt in der Lausitz-Arena: Der LHC Cottbus hat sich vor heimischem Publikum die Vizemeisterschaft in der Regionalliga Ostsee-Spree gesichert. Gegen den direkten Konkurrenten OSF Berlin gewannen die Lausitzer am Samstagabend deutlich mit 36:27. 949 Zuschauer verfolgten die Partie und sahen eine dominante Vorstellung ihres Teams.
Schon früh machte Cottbus klar, wer das Spiel bestimmt. Nach einer starken ersten Hälfte führte der LHC bereits mit 21:13. Vor allem Linksaußen Nicola Kuhlmey überzeugte mit sechs Treffern bis zur Pause. Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Team spielbestimmend. Berlin fand kein Mittel gegen die stabile Defensive und die starke Torhüterleistung der Gastgeber.
Trainer Bennett Speed zeigte sich zufrieden: Mit einer kompakten Abwehr und effizientem Angriff habe man die zuletzt starke Form bestätigt. Die Gäste kamen zu keinem Zeitpunkt ernsthaft heran – Cottbus hatte stets die passende Antwort parat.
Trotz des Erfolgs ist der Titel außer Reichweite, da Spitzenreiter Grün-Weiß Werder ebenfalls gewann. Dennoch ist die Vizemeisterschaft ein großer Erfolg für den LHC. Die besten Werfer waren Kuhlmey, Jerremy Kutz und Lukasz Orlich mit jeweils sechs Toren.
Zum Saisonabschluss empfängt Cottbus am 9. Mai den HC Empor Rostock II in der Lausitz-Arena. Anwurf ist um 19 Uhr.
Auch der Nachwuchs sorgt für positive Nachrichten: Die A-Jugend des LHC gewann ihr Qualifikationsturnier souverän und zog in die nächste Runde der Jugendbundesliga ein.


