MUL – CT fördert Forschungstalente in der LausitzFoto © MUL - CT

Die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem setzt weiter auf den Ausbau von Forschung und Wissenschaft in der Region. Mit dem Regine-Hildebrandt-Programm und dem Promotionsförderprogramm 2026 wurden jetzt mehrere Wissenschaftlerinnen sowie Nachwuchsforschende ausgezeichnet und gefördert.

Im Mittelpunkt stehen innovative Projekte aus Medizin, Digitalisierung und Gesundheitsforschung. Vier Wissenschaftlerinnen erhielten Förderungen für eigene Forschungsvorhaben. Dabei geht es unter anderem um multiresistente Krankenhauskeime, neue Ansätze zur Herz-Kreislauf-Prävention, die Digitalisierung genetischer Daten sowie den Einsatz künstlicher Intelligenz in der Krebsmedizin.

Das Regine-Hildebrandt-Programm soll gezielt promovierte Wissenschaftlerinnen und Ärztinnen unterstützen und gleichzeitig die Gleichstellung in der Forschung stärken. Bei der feierlichen Vergabe erinnerte Elske Hildebrandt, Tochter der früheren brandenburgischen Sozialministerin Regine Hildebrandt, daran, dass Wissenschaft gesellschaftliche Verantwortung übernehmen müsse. Die Lausitz brauche mutige Ideen und moderne Versorgungsansätze.

Zusätzlich wurden neun Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler in das Promotionsförderprogramm aufgenommen. Die MUL – CT will damit junge Talente frühzeitig an wissenschaftliches Arbeiten heranführen und langfristig in der Region halten.

Die Universitätsmedizin in Cottbus gilt als eines der größten Strukturwandelprojekte Brandenburgs. Zum Wintersemester 2026/2027 starten dort erstmals Medizinstudierende im neuen Modellstudiengang Humanmedizin.

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