landwirtschaftlichen Abfällen wertvolle Rohstoffe und Energie entstehen können.Foto © niclas_

Forschung aus Cottbus sorgt jetzt sogar im Ausland für Aufmerksamkeit. Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) hat gemeinsam mit Partnern in Georgien einen neuen Technologie-Showroom eröffnet. Dort wird gezeigt, wie aus landwirtschaftlichen Abfällen wertvolle Rohstoffe und Energie entstehen können.

Der Standort befindet sich in der Nähe der georgischen Hauptstadt Tiflis und soll künftig als Anlaufstelle für Landwirte, Unternehmen und Forschungseinrichtungen dienen. Ziel ist es, moderne Technologien für eine nachhaltigere Landwirtschaft und eine funktionierende Kreislaufwirtschaft verständlich und praxisnah zu präsentieren.

Hinter dem Projekt mit dem Namen „Waste2Wealth“ steckt eine einfache Idee: Statt Reststoffe aus der Landwirtschaft als Abfall zu betrachten, sollen sie sinnvoll weiterverwendet werden. Dadurch können Ressourcen geschont, Emissionen reduziert und neue wirtschaftliche Chancen geschaffen werden.

Gemeinsam mit dem inter 3 Institut entwickelte die BTU dafür ein modulares Demonstrationskonzept. Besucher können vor Ort verschiedene Technologien kennenlernen. Ergänzt wird das Angebot durch eine digitale Plattform mit Kurzfilmen, 360-Grad-Einblicken und interaktiven Lernangeboten. So bleibt das Wissen auch langfristig für Partner in Georgien zugänglich.

Betreut wird der Showroom künftig von der georgischen Farmervereinigung, der größten gemeinnützigen Organisation für Landwirtschaft im Land. Sie soll regelmäßig Führungen und Informationsveranstaltungen organisieren.

Für die BTU ist das Projekt ein weiterer Beleg dafür, dass Forschung aus der Lausitz längst internationale Aufmerksamkeit erhält. Die entwickelten Technologien sollen nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Regionen der Welt dazu beitragen, Landwirtschaft nachhaltiger und ressourcenschonender zu gestalten.

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