Unter dem Motto „Bass statt Hass. Tanzen statt Schweigen“ ist am Samstag die Nachttanzdemo durch Cottbus gezogen. Rund 300 Menschen machten sich gemeinsam für Kultur, Demokratie und eine offene Stadtgesellschaft stark. Vier Musikwagen, lokale DJs und mehr als 30 Kulturbeiträge verwandelten den Demonstrationszug in eine bewegte Bühne für Musik, Tanz und Kunst.
Die Route führte unter anderem über die Puschkinpromenade, das Sandow-Fest, den Altmarkt und das Stadtforum. An den Zwischenstopps präsentierten Initiativen ihre Arbeit und warben für Zusammenhalt, Vielfalt sowie Freiräume für junge Kultur. Redebeiträge kamen unter anderem vom Netzwerk „Sichere Orte“, von Unteilbar Südbrandenburg und vom Cottbuser Regenbogenkombinat.
Organisiert wurde die Nachttanzdemo nach Angaben der Veranstalter von einem Bündnis aus mehr als einem Dutzend Vereinen, Kollektiven und Kulturschaffenden. Dazu gehörten der Club Chekov mit der Galerie Fango, das KünstlerInnenkollektiv Kraftwerk Sonne, das Overtribe-Soundsystem und das Urknall-Kollektiv.
Auf dem Zentralcampus der BTU ging die Demonstration am Abend direkt in das Open-Air „United Underground“ über. Bis 1 Uhr wurden die Musikwagen zu Dancefloors. Anschließend wurde bei der Aftershowparty im Muggefug sowie beim Lehmbau e. V. bis in die Nacht weitergefeiert. Ein schöner Tag mit Bass statt Hass.



