Normalerweise geht es bei einem Ball darum, Tore zu schießen. Dieser Ball hat jedoch eine ganz andere Aufgabe. Seit dem 11. Juni ist der sogenannte Meisterschaftsb@ll des Ehrenamtes in Cottbus und der Region unterwegs. Sein Ziel: Die Menschen sichtbar machen, die sich oft im Hintergrund für andere einsetzen.
Das Prinzip ist einfach. Der Ball wird von Verein zu Verein, von Initiative zu Initiative und von Organisation zu Organisation weitergegeben. Jede Station steht stellvertretend für die vielen Ehrenamtlichen, die ihre Freizeit investieren, um anderen zu helfen, Veranstaltungen zu organisieren oder das gesellschaftliche Leben in der Stadt mitzugestalten.
Bereits 79 Kilometer hat der Meisterschaftsb@ll zurückgelegt. Allein knapp 21 Kilometer davon gehen auf das Konto von Elias Demin aus der Stabsstelle Sport der Stadt Cottbus. Er nahm den Ball beim Halbmarathon der Ostsee-Sportspiele mit auf die Strecke.
Doch nicht nur Sportvereine beteiligen sich an der Aktion. Auch die Johanniter, das Deutsche Rote Kreuz, die Cottbuser Feuerwehr, die Malteser, die Verkehrswacht, das SOS-Kinderdorf, der CSD Cottbus & Niederlausitz, verschiedene Kitas, Kirchengemeinden und Bürgervereine waren bereits Teil der Reise.
Eigentlich ist der Ball dabei nur ein Symbol. Im Mittelpunkt stehen die Menschen dahinter. Menschen, die oft nach Feierabend, am Wochenende oder in ihrer Freizeit Verantwortung übernehmen und dafür sorgen, dass vieles in Cottbus überhaupt funktioniert.
Mit der Aktion soll genau dieses Engagement sichtbar gemacht und gewürdigt werden. Gleichzeitig zeigt der Meisterschaftsb@ll, wie vielfältig Ehrenamt in Cottbus sein kann – vom Sport über soziale Projekte bis hin zur Kinder- und Jugendarbeit oder Integrationsarbeit.
Und die Reise ist noch nicht zu Ende. Der Ball wird auch in den kommenden Tagen weiter durch die Region wandern und dabei weitere Ehrenamtsgeschichten einsammeln.



