Vom 27. bis 31. Juli wird das Gelände des JUKS e. V. in der Kantstraße 34b zur Stadt in Kinderhand. Bei der Cottbuser Kinderstadt 2026 können Acht- bis 14-Jährige täglich von 10 bis 17 Uhr eine eigene Stadt aufbauen, Berufe ausprobieren und politische Entscheidungen treffen. Das Ferienangebot ist kostenlos, eine Anmeldung nicht nötig.
Das Projekt verbindet kulturelle Bildung mit praktischer Demokratie. Die Teilnehmer übernehmen Verantwortung, diskutieren Regeln und entscheiden gemeinsam, wie ihr Stadtleben aussehen soll. So lernen sie spielerisch, wie Verwaltung, Zusammenarbeit und Mitbestimmung funktionieren.
Zur Auswahl stehen Bereiche wie Stadtverwaltung, Polizei, Handwerk oder Universität. Auch über ein Restaurant oder eine Bäckerei bestimmen die Kinder selbst. Bezahlt wird mit der Kinderstadt-Währung „Krebsis“. Ein kostenloses Mittagessen steht täglich bereit. Empfohlen werden trotzdem ein gutes Frühstück, eine Brotbüchse und ausreichend Getränke.
Vereine, Einrichtungen und Unternehmen aus der Region unterstützen das Projekt. Sie geben Einblicke in Berufe und gesellschaftliche Aufgaben. Im Mittelpunkt steht das Lernen durch eigenes Handeln – und die Erfahrung, dass eine Stadt nur funktioniert, wenn viele gemeinsam Verantwortung übernehmen.



