Foto (Martin Ender / MUL – CT)Foto (Martin Ender / MUL – CT)

Cottbus – Die Schlaganfallversorgung in Südbrandenburg und der Lausitz soll enger vernetzt werden. Dr. med. Antje Herwig, Leitende Oberärztin der Klinik für Neurologie an der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL-CT), ist zur Regionalbeauftragten der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe ernannt worden.

In ihrer neuen Funktion will sie vor allem über typische Schlaganfall-Symptome und Risikofaktoren informieren. Zudem soll sie Selbsthilfegruppen unterstützen und den Austausch zwischen Kliniken, Arztpraxen, Rettungsdiensten, Pflegeeinrichtungen und weiteren Beteiligten fördern. Ziel ist eine Versorgung, die von der Vorbeugung über die schnelle Akutbehandlung bis zur Nachsorge möglichst lückenlos funktioniert.

Herwig leitet an der MUL-CT auch die Stroke Unit. Das ist eine Spezialstation, auf der Menschen mit einem Schlaganfall rund um die Uhr überwacht und behandelt werden. Nach Angaben der Universität hat sie diese Einheit aufgebaut, regionale Netzwerke entwickelt und enge Kontakte zu Selbsthilfegruppen geknüpft.

Geplant sind Informationsveranstaltungen für die Bevölkerung sowie Gespräche mit medizinischen Fachkräften. Damit sollen das Wissen über Warnzeichen, Risiken und moderne Behandlungsmöglichkeiten verbessert und die Versorgung Betroffener langfristig gestärkt werden.

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