Ab Heute wird ein Teil des Volksparks Madlow großräumig gesperrt. Im Bereich der Madlower Schluchten untersucht eine Fachfirma im Auftrag des Kampfmittelbeseitigungsdienstes des Landes Brandenburg den Boden nach möglichen Kampfmitteln. Bei einer sogenannten Sondierung wird der Untergrund mit spezieller Technik auf Bomben, Granaten oder Munitionsreste geprüft.
Betroffen ist das Waldgebiet zwischen Madlower See, Bautzener Straße und der Bahnstrecke Cottbus–Görlitz. Sämtliche Wege innerhalb dieses Bereichs dürfen während der Arbeiten nicht genutzt werden. Auch die Bautzener Straße sowie der Radweg östlich der Spree zwischen dem Kiekebuscher Wehr und dem Madlower See sind gesperrt.
Die Stadt Cottbus bittet Spaziergänger, Radfahrer und Anwohner, die Absperrungen unbedingt zu beachten und das Waldstück nicht zu betreten. Die Untersuchung gehört zu einer routinemäßigen Kontrolle und soll mögliche Gefahren im Boden frühzeitig erkennen. Wie lange die Suche dauert, ist noch offen. Ein Termin für die Aufhebung der Sperrungen kann derzeit nicht genannt werden. Wer im Cottbuser Süden unterwegs ist, sollte mehr Zeit einplanen und auf andere Wege ausweichen.



