Wer am Mittwochvormittag einen Angehörigen auf dem Cottbuser Südfriedhof besuchen oder dort einen Termin wahrnehmen möchte, steht zunächst vor verschlossenen Toren. Nach einem Munitionsfund in den Madlower Schluchten bleibt der Friedhof am 29. Juli 2026 vorübergehend für die Öffentlichkeit gesperrt. Die Zugänge werden bereits am Dienstagabend verschlossen.
Gefunden wurde die Munition bei der am Montag begonnenen Suche nach möglichen Kampfmitteln. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich nicht um eine Fliegerbombe. Der Fund wurde jedoch als nicht transportfähig eingestuft. Das bedeutet, dass die Munition nicht sicher abtransportiert werden kann und deshalb direkt am Fundort unschädlich gemacht werden soll.
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst übernimmt die notwendigen Arbeiten. Eine Evakuierung der umliegenden Wohnhäuser ist nach aktuellem Stand nicht erforderlich. Der Südfriedhof wird wieder geöffnet, sobald der Einsatz beendet und der Bereich freigegeben wurde. Eine genaue Uhrzeit steht bislang nicht fest.
Die Madlower Schluchten sind wegen der laufenden Sondierung bereits weiträumig abgesperrt. Spaziergänger und Radfahrer sollten die Sperren weiterhin unbedingt beachten und das Gelände nicht betreten.



