Mit dem Fokuskonzert „Auf dem Wasser zu singen“ setzt der Kultursalon Cottbus seine Veranstaltungsreihe zum Jahresthema „Vom Wasser“ fort. Am Mittwoch, 11. März 2026, um 18:30 Uhr lädt der Verein in die Kunsthalle Lausitz ein. Einlass ist bereits ab 18 Uhr. Das besondere Konzert verbindet Musik mit spannenden Hintergrundinformationen.
Im Mittelpunkt steht die Rolle des Wassers in der Musikgeschichte. Das Programm reicht vom Mittelalter bis in die Moderne. Zu hören sind unter anderem gregorianische Choräle – frühe kirchliche Gesänge aus dem Mittelalter – sowie Werke des englischen Komponisten John Dowland und Franz Schuberts Lied „Auf dem Wasser zu singen“. Dabei wird deutlich, dass Wasser in der Musik weit mehr ist als nur ein Naturmotiv. Es steht häufig für Sehnsucht, Vergänglichkeit, Trost oder spirituelle Gedanken.
Die Fokuskonzerte des Kultursalons sind bewusst anders aufgebaut als klassische Konzerte. Sie verbinden Konzert, Vortrag und Experimentierformat. Besucher erleben also nicht nur Musik, sondern erfahren auch Hintergründe zu den Werken und ihren historischen Zusammenhängen.
Mitwirkende des Abends sind die Mezzosopranistin Kerstin Domrös und die Pianistin Aglaja Sprengel. Domrös arbeitet seit vielen Jahren als freiberufliche Kirchenmusikerin, Chorleiterin und Oratoriensängerin in der Region Cottbus. Sprengel studierte Klavier an der BTU Cottbus–Senftenberg und ist heute als Pianistin und Klavierlehrerin tätig. Außerdem engagiert sie sich im Vorstand des Kultursalon Cottbus.
Unterstützt wird das Kulturprogramm erneut von der Sparkasse Spree-Neiße. Das Geldinstitut erhöht seine Förderung in dieser Saison auf 5.000 Euro. Ziel ist es, kulturelle Projekte in der Region zu stärken und neue Begegnungsräume für Kunst und Musik zu schaffen.
Der Kultursalon Cottbus wurde 2023 gegründet und hat sich in kurzer Zeit zu einem festen Bestandteil der regionalen Kulturszene entwickelt. Mit Veranstaltungen aus Musik, Literatur, Tanz und Performance schafft der Verein einen offenen Ort für kulturellen Austausch.



