Prädiabetes im Fokus: Experten geben Tipps in CottbusFoto © Martin Ender

Die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem lädt am 8. April zu einer neuen Ausgabe der „Mittwochsvisite“ ein. Im Mittelpunkt steht diesmal ein Thema, das viele Menschen betrifft, oft aber unbemerkt bleibt: Prädiabetes – eine Vorstufe von Typ-2-Diabetes. Ab 16.30 Uhr erklären Dr. Saskia Roop und Diabetesberaterin Ines Nitschke im Hörsaal Haus 33, wie Betroffene gegensteuern können.

In der Lausitz ist etwa jeder sechste Erwachsene von Typ-2-Diabetes betroffen. Besonders problematisch: Prädiabetes verläuft meist ohne klare Symptome. Ursache ist häufig eine sogenannte Insulinresistenz – dabei reagieren die Körperzellen schlechter auf das Hormon Insulin, das den Blutzucker reguliert. Gründe dafür sind oft Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung, Übergewicht oder auch Stress und Schlafmangel.

Doch es gibt gute Nachrichten: Wer früh handelt, kann den Ausbruch der Krankheit oft verhindern. Genau hier setzt der Vortrag an. Die Referentinnen zeigen, wie kleine Veränderungen im Alltag – etwa mehr Bewegung oder bewusste Ernährung – große Wirkung haben können. Ziel ist es, verständlich zu erklären, wie jeder seine Gesundheit aktiv verbessern kann.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Prävention in der Region. Gerade in ländlichen Gebieten Brandenburgs tritt Typ-2-Diabetes überdurchschnittlich häufig auf. Projekte wie „PRAE-DIALOG“ sollen helfen, Wissen besser zu vermitteln und die Menschen stärker einzubeziehen.

Die Veranstaltung ist kostenlos und ohne Anmeldung zugänglich. Im Anschluss können Besucher direkt Fragen stellen und mit den Expertinnen ins Gespräch kommen.

Barrierefreiheit