Staatstheater Cottbus startet mit Premieren und Open Air in den KultursommerFoto © Izabela Habur

Das Staatstheater Cottbus setzt im Mai auf große Gefühle, gesellschaftskritische Stoffe und musikalische Highlights unter freiem Himmel. Mit mehreren Premieren, Familienkonzerten und der Rückkehr der beliebten „Carmina Burana“ erwartet Besucher in den kommenden Wochen ein vielseitiges Programm.

Besonders im Fokus stehen zwei neue Produktionen: Am 29. Mai feiert die Musikproduktion „Unendlich lange“ des Theaterjugendclubs Premiere in der Kammerbühne. Jugendliche haben sich dafür rund 160 Stunden kreativ mit dem Thema Zeit beschäftigt. Einen Tag später folgt im Großen Haus die Premiere von „Ruf der Wildnis / Stimme des Kapitals“. Die Neuinterpretation des Jack-London-Klassikers von Soeren Voima erzählt die Geschichte des Hundes Buck als modernes Bild für Konkurrenzdruck und gesellschaftliche Ausbeutung.

Auch musikalisch wird einiges geboten: Die berühmte Kantate „Carmina Burana“ von Carl Orff erklingt am 24. Mai erneut Open Air im Branitzer Park. Nach längerer Unsicherheit steht inzwischen fest, dass die Aufführung auf der Westterrasse stattfinden wird. Darüber hinaus lädt das 9. Kammerkonzert zu einer musikalischen Zeitreise mit Violine und Harfe ein.

Für Familien mit kleinen Kindern bietet das Theater außerdem spezielle Mitmach-Konzerte an. Beim „Mini-Konzert“ für Babys und Kleinkinder sowie beim „Mucki-Konzert“ für Drei- bis Fünfjährige stehen Musik, Bewegung und gemeinsames Erleben im Mittelpunkt.

Mit der Ballett-Gala 2026 verwandelt sich Cottbus zudem erneut in einen internationalen Treffpunkt der Tanzszene. Tänzerinnen und Tänzer aus verschiedenen Ländern bringen dabei klassische und moderne Choreografien auf die Bühne des Großen Hauses.

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