In Cottbus wächst seit zwei Jahren ein kreativer Treffpunkt für Lyrik, Liedkunst und kulturellen Austausch. Die „Lyrikwerkstatt Cottbus“ feiert im September 2026 ihr zweijähriges Bestehen und will die freie Kulturszene der Lausitz weiter stärken.
Hinter dem Projekt steht unter anderem Liedermacher und Autor Günther W. Hornberger. Gemeinsam mit weiteren Schreibenden trifft sich die Gruppe regelmäßig einmal im Monat, um an eigenen Texten zu arbeiten, Gedichte zu diskutieren und neue Ideen zu entwickeln. Neuer Treffpunkt ist seit Mai das Eck 51 in der Cottbuser Bahnhofstraße.
Neben den regelmäßigen Werkstatt-Treffen organisiert die Gruppe auch Lesungen und Kulturveranstaltungen. Im vergangenen Jahr entstand mit Unterstützung der Stadt sogar mehrfach die „Lyrikwandzeitung Cottbus“, an der sich Autorinnen und Autoren aus der gesamten Lausitz beteiligen konnten.
Bereits morgen am 23. Mai steht im Eck 51 die nächste Veranstaltung an: Unter dem Titel „Das Lyrikat“ liest Günther W. Hornberger eigene Gedichte und spricht über das Schreiben von Lyrik. Darüber hinaus organisiert er weitere Formate wie „Hornbergers Salon“ oder die „Ritter der Liederrunde“, bei denen Liedermacherinnen und Liedermacher gemeinsam auftreten.
Langfristig soll in Cottbus ein fester Treffpunkt für Lyrik und Liedkunst entstehen. Ziel ist es, Kulturschaffende aus der Lausitz stärker zu vernetzen und der freien Kulturszene mehr Sichtbarkeit zu geben.



