Auf dem Gelände des neuen ICE Werks der Deutschen Bahn in der Wilhelm Külz Straße sorgte ein Feuerwehreinsatz am Dienstagvormittag kurzzeitig für Aufmerksamkeit. Gegen 9.33 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Cottbus mit dem Einsatzstichwort Brand Sonderobjekt alarmiert. Mehrere Einsatzfahrzeuge machten sich daraufhin auf den Weg zum Bahngelände.
Vor Ort konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden. Bei dem Einsatz handelte es sich nicht um einen tatsächlichen Brand, sondern um eine zuvor geplante Alarmübung. Ziel war es, die Abläufe für den Ernstfall an einem der wichtigsten Infrastrukturprojekte der Region zu überprüfen und zu trainieren.
Das neue ICE Werk zählt zu den modernsten Bahnstandorten in Deutschland und stellt aufgrund seiner Größe und technischen Ausstattung besondere Anforderungen an die Einsatzkräfte. Im Rahmen der Übung wurden unter anderem die Kommunikation, die Anfahrt sowie das koordinierte Vorgehen verschiedener Beteiligter getestet.
Regelmäßige Übungen dieser Art sind ein wichtiger Bestandteil der Sicherheitsvorsorge. Sie helfen dabei, Einsatzkräfte auf mögliche Notfälle vorzubereiten und die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und weiteren Stellen zu verbessern. Gerade an großen Industrie und Verkehrsanlagen sind solche Trainings von besonderer Bedeutung.
Nach Abschluss der Übung kehrten die Feuerwehrkräfte wieder zu ihren Standorten zurück. Für die Bevölkerung bestand während des gesamten Einsatzes keine Gefahr. Die Informationen wurden vom Lagedienstleiter der Feuerwehr bestätigt.



