Wer in den kommenden Tagen durch die Cottbuser Innenstadt läuft, könnte plötzlich eine kleine Abkühlung erleben. Pünktlich zum Stadtfest hat die Stadt ihr erstes Wassernebeltor in Betrieb genommen.
Zu finden ist die neue Erfrischungsstation auf dem Fußweg zum Japanischen Teehäuschen nahe der Töpferstraße. Das Prinzip ist denkbar einfach: Knopf drücken, hindurchlaufen und für einen Moment den feinen Wassernebel genießen.
Und mal ehrlich: Bei den Temperaturen der kommenden Tage dürfte das für viele Besucherinnen und Besucher eine der beliebtesten Neuheiten in der Innenstadt werden.
Hinter dem Projekt steckt jedoch mehr als nur eine kleine Abkühlung. Die Stadt und die Lausitzer Wasser GmbH reagieren damit auf die immer heißer werdenden Sommer. Gerade in Innenstädten können sich Asphalt, Pflastersteine und Gebäude stark aufheizen. Das Wassernebeltor soll helfen, die Aufenthaltsqualität zu verbessern und Menschen an heißen Tagen eine unkomplizierte Erfrischung zu ermöglichen.
Wer beim Stadtfest unterwegs ist, bekommt sogar noch mehr Abkühlungsmöglichkeiten. Neben dem festen Wassernebeltor steht inzwischen auch eine mobile Variante zur Verfügung. Diese war bereits bei den Ostsee-Sportspielen im Einsatz und wird während des Stadtfestes im Bereich der Puschkinpromenade aufgebaut.
Dazu kommen drei öffentliche Trinkwasserbrunnen in der Innenstadt. Sie befinden sich in der Sprem neben der Synagoge, auf dem Stadthallenvorplatz sowie am Familienhaus in der Puschkinpromenade.
Und wer der Hitze komplett entkommen möchte, sollte der Klima-Kiste in der Stadtpromenade einen Besuch abstatten. Dort sorgen Pflanzen, Schatten und eine Sprühnebelanlage für Temperaturen, die laut Stadt bis zu zwölf Grad unter der Außentemperatur liegen können.
Kurz gesagt: Cottbus rüstet sich für den Sommer – und die erste kostenlose Outdoor-Klimaanlage der Stadt steht bereits bereit.



