Cottbus – Das Raumflugplanetarium kann seine Projektionstechnik modernisieren. Dafür stehen 296.156,53 Euro Fördermittel aus dem Strukturwandel in der Lausitz bereit. Mit dem Geld wird ein neuer 4K-Laserprojektor angeschafft, der den bisherigen Beamer ersetzt. 4K steht für eine hohe Bildauflösung. Gemeinsam mit der Lasertechnik sollen Sterne, Planeten und Simulationen künftig deutlich schärfer, kontrastreicher und farbstärker auf der Kuppel erscheinen.
Von der Investition profitieren nicht nur die Gäste. Die Anlage soll auch für Forschungsprojekte der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) und der Medizinischen Universität genutzt werden. Damit entwickelt sich das Planetarium weiter zu einem Ort für Bildung, Wissenschaft und Veranstaltungen.
Vor dem Einbau ist eine europaweite Ausschreibung notwendig. Besonders anspruchsvoll ist die Optik: Die Linse muss exakt zum Projektor, zur Kuppel und zu den räumlichen Bedingungen passen. Dafür wird ein geometrisches Modell erstellt. Es bildet Form, Größe und Abstände des Kuppelsaals rechnerisch ab. Nach aktuellen Schätzungen dauert das Verfahren rund sieben Monate. Danach kann der Projektor geliefert, angepasst und in Betrieb genommen werden.




