Blaualgen im Madlower See: Kinder sollten nicht ins WasserFoto © Stadt Cottbus

Am Madlower See ist die sommerliche Abkühlung derzeit mit Vorsicht zu genießen. Bei einer außerplanmäßigen Kontrolle am Mittwoch, 29. Juli, wurde eine deutliche Blaualgenblüte festgestellt. Wasserproben waren nicht nötig, weil die sichtbaren Anzeichen nach Angaben der Stadt eindeutig waren.

Blaualgen sind eigentlich Bakterien, die sich bei Wärme massenhaft vermehren können. Einige bilden Giftstoffe. Werden diese verschluckt, drohen Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall. Auch Hautreizungen und allergische Reaktionen sind möglich. Besonders Kinder und Kleinkinder sollten deshalb nicht im Madlower See baden und auch nicht am betroffenen Ufersaum spielen.

Für Familien bedeutet die Warnung vor allem: Lieber einmal auf den Sprung ins Wasser verzichten, als die Gesundheit zu riskieren. Wer bereits Kontakt mit dem Wasser hatte, sollte mögliche Beschwerden ernst nehmen und sich bei Bedarf medizinisch beraten lassen. Das Baden geschieht grundsätzlich auf eigene Gefahr.

Am Branitzer See wurden bei einer Kontrolle am selben Tag keine Hinweise auf eine starke Blaualgenvermehrung entdeckt. Das Gesundheitsamt will die Lage dort nach den angekündigten heißen Tagen erneut prüfen.

Barrierefreiheit