In der Stadt- und Regionalbibliothek Cottbus steht am Donnerstag, 26. März, ein besonderer Konzertabend auf dem Programm. Um 19 Uhr gastiert dort das dänische Duo LINEBUG mit seinem aktuellen Projekt „Portraits of invisible places“. Dahinter stehen die Singer-Songwriterin Line Bøgh und der Digitalkünstler Christian Gundtoft, die Musik und visuelle Kunst zu einem ungewöhnlichen Live-Erlebnis verbinden.
Im Mittelpunkt des Programms stehen Porträts ostdeutscher Orte, die oft wenig im Fokus der breiten Öffentlichkeit stehen. Seit 2021 finden die beiden Künstler in Ostdeutschland Inspiration für ihr Projekt. Im Konzert trifft verträumter Indie-Pop auf handgezeichnete Animationen, die live auf die Bühne projiziert werden. So entstehen poetische Bilder von Städten und Orten wie Weißwasser, Hoyerswerda, Eisenhüttenstadt, Zeitz oder dem verschwundenen Dorf Eythra bei Leipzig.
Das Duo will damit nicht nur unterhalten, sondern auch einen differenzierten Blick auf die ostdeutsche Provinz eröffnen. LINEBUG erzählt Geschichten abseits gängiger Klischees und macht sichtbar, was Orte prägt, auch wenn es auf den ersten Blick unscheinbar wirkt. Gerade diese Mischung aus Musik, Kunst und regionaler Geschichte verspricht einen Abend, der in Erinnerung bleibt.
Das Konzert beginnt am 26. März um 19 Uhr in der Stadt- und Regionalbibliothek Cottbus in der Berliner Straße 13/14. Der Eintritt kostet 15 Euro, ermäßigt 10 Euro. Reservierungen sind telefonisch unter 0355 38060-24 sowie über die Website der Bibliothek möglich.



