In der Stadt- und Regionalbibliothek Cottbus steht ein Ausstellungswechsel an: Ab dem 31. März präsentiert die Cottbuser Künstlerin Gabriele Gittel ihre Werke in der Kleinen Galerie im Lesecafé. Unter dem Titel „Bilder von Landschaften und den Dingen des Lebens“ erwartet Besucher eine vielseitige Auswahl an Arbeiten.
Seit über 30 Jahren ist Gittel künstlerisch aktiv und zeigt in ihrer neuen Ausstellung vor allem Aquarelle – also Malereien mit wasserlöslichen Farben. Ergänzt wird die Schau durch Werke in Kreide, Kohle, Grafit, Ölmalerei sowie chinesischer Tuschemalerei und verschiedenen Drucktechniken. Diese Mischung sorgt für abwechslungsreiche Einblicke in ihr künstlerisches Schaffen.
Inhaltlich spiegeln die Arbeiten vor allem ihre Verbundenheit zur Region wider. Viele Motive stammen aus der Niederlausitz, insbesondere aus ihrem Wohnort Branitz. Inspiration findet die Künstlerin aber auch auf Reisen und bei sogenannten Pleinairs – das sind Malaktionen unter freiem Himmel. Ein besonderer Schwerpunkt liegt zudem auf dem sorbischen beziehungsweise wendischen Brauchtum, mit dem sich Gittel intensiv auseinandergesetzt hat.
Die gebürtige Sächsin lebt seit 1970 in Cottbus und war zunächst im Textilkombinat tätig, bevor sie sich künstlerisch weiterbildete. Neben ihrer eigenen Arbeit engagierte sie sich viele Jahre auch in sozialen und therapeutischen Einrichtungen.
Die Ausstellung ist bis zum 3. Juli während der regulären Öffnungszeiten der Bibliothek zu sehen.



