Wenn Kunst Klang wird im Staatstheater CottbusFoto © Bernd Schönberger

Im Staatstheater Cottbus geht die Reihe „Kunst hinterm Eisernen“ in die nächste Runde und zeigt erneut, wie vielseitig Bühne sein kann. Die vierte Ausgabe entsteht in Kooperation mit dem Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst und bringt unterschiedliche Kunstformen in einen gemeinsamen Dialog.

Unter dem Titel „REDOX“ erwartet das Publikum ein interdisziplinärer Abend, bei dem Bildende Kunst, Musik und Text miteinander verschmelzen. Künstlerinnen und Künstler wie Sabine Herrmann und Klaus Killisch arbeiten dabei mit Musikern wie Enkidu rankX und Uri Killisch zusammen und schaffen ein Format, das sich bewusst zwischen Ausstellung und Performance bewegt.

Ausgangspunkt sind Werke aus der späten DDR und der Zeit danach. Großformatige Malereien werden im Raum inszeniert, während Projektionen und Fotografien das Bühnenbild stetig verändern. Ergänzt wird das Ganze durch gelesene Textfragmente aus Künstlerbüchern der 1980er Jahre und eine Live-Musik, die nicht begleitet, sondern aktiv mitgestaltet.

Der Titel REDOX steht dabei sinnbildlich für Veränderung und Austausch. Wie in der Chemie geht es auch hier um Prozesse, die etwas Bestehendes aufnehmen, verändern und neu erlebbar machen. Genau das geschieht an diesem Abend auf der Bühne.

Wer Lust auf ein ungewöhnliches Kulturerlebnis hat, kann sich auf eine Veranstaltung freuen, die Kunst neu denkt und bekannte Grenzen aufbricht. Karten sind über den Besucherservice sowie online erhältlich.

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