Während andere Studenten für Prüfungen lernen, schrauben diese hier an einem Auto, das mit möglichst wenig Energie möglichst weit fahren soll.
Das BTU-Team „Lausitz Dynamics“ tritt ab dem 24. Juni beim Shell Eco-marathon in Polen an – einem der größten Energieeffizienz-Wettbewerbe Europas. Über 130 Hochschulteams aus zahlreichen Ländern sind dabei. Gewonnen wird hier allerdings nicht das schnellste Fahrzeug. Stattdessen geht es darum, mit möglichst wenig Energie eine vorgegebene Strecke zu schaffen.
Mit im Rennen ist auch der selbst entwickelte „HydroRaycer“ aus Senftenberg. Das futuristisch wirkende Fahrzeug wird von einer Wasserstoff-Brennstoffzelle angetrieben. Vereinfacht gesagt erzeugt diese aus Wasserstoff und Sauerstoff elektrische Energie für den Motor – emissionsarm und besonders effizient.
Monatelang haben die Studierenden an ihrem Fahrzeug getüftelt. Die Brennstoffzelle wurde weiter optimiert, die Aerodynamik verbessert und sogar die Energiespeicher überarbeitet. Jeder kleine Widerstand, jedes Gramm Gewicht und jeder Energieverlust können am Ende entscheidend sein.
Und die Chancen stehen nicht schlecht. Bereits im vergangenen Jahr landete das BTU-Team auf einem starken zweiten Platz. Diesmal soll möglichst noch mehr drin sein.
Hinter dem Projekt steckt ein rund 20-köpfiges Team aus Studierenden verschiedener Fachrichtungen. Statt trockener Theorie geht es hier um echte Ingenieursarbeit, Teamwork und die Frage, wie die Mobilität der Zukunft aussehen könnte.
Kurz gesagt: Während viele über klimafreundliche Mobilität reden, bauen diese Studierenden sie einfach selbst.



