Städte warnen: Neue Heizungs-Regeln sorgen für UnsicherheitFoto © Andreas Franke

In Cottbus haben sich viele ostdeutsche Städte getroffen. Thema war ein neues Gesetz aus Berlin. Es geht darum, wie wir in Zukunft heizen – also wie Wohnungen und Häuser warm werden, ohne dem Klima zu schaden.

Der Deutscher Städtetag sagt: Die Ideen der Bundesregierung sind teilweise gut. Aber es gibt große Fragen. Viele Städte planen schon seit Monaten, wie sie ihre Heizsysteme umbauen. Ziel ist es, weniger Gas und Öl zu nutzen und mehr klimafreundliche Lösungen wie Fernwärme. Sprich, Wärme wird zentral erzeugt und über Leitungen in viele Häuser verteilt.

Jetzt sollen aber neue Regeln kommen. Zum Beispiel, dass alte Öl- und Gasheizungen künftig mehr sogenannte Bio-Brennstoffe nutzen müssen. Das sind klimafreundlichere Stoffe wie Biogas. Das Problem: Davon gibt es nicht genug für alle. Die Städte befürchten, dass dadurch ihre langfristigen Pläne durcheinandergeraten könnten.

Ein weiteres Problem ist das Geld. Der Umbau von Heizsystemen würde Milliarden kosten. Allerdings sind viele Städte bereits verschuldet und fordern deshalb mehr Unterstützung vom Bund, damit sie neue Leitungen bauen und bestehende Netze modernisieren können.

Bei einem Punkt sind sich auch alle Städte einig, heizen darf für Bürgerinnen und Bürger nicht unbezahlbar werden. Genau deshalb soll das versprochene „Klimageld“ jetzt auch kommen. Damit würde ein Teil der CO₂-Abgabe auch an die Menschen zurückgezahlt werden.

Die Botschaft aus Cottbus ist klar: Die Wärmewende ist wichtig. Aber sie braucht klare Regeln, genug Geld und Planungssicherheit für Städte und Bürger.

Barrierefreiheit